ÜBER UNS

Als Verein für Kulturaustausch bringt alba.lateinamerika lesen e.V. seit 2012 neueste, auf Deutsch noch kaum entdeckte Schätze der lateinamerikanischen Literaturen nach Berlin. Die Redaktion besteht aus Übersetzer*innen, Literaturwissenschaftler*innen, Jurist*innen und Literaturbegeisterten, die sich ehrenamtlich im Kuratorium und bei der Übersetzung engagieren, Veranstaltungen organisieren, Pressearbeit leisten, Kontakte knüpfen und unermüdlich lesen.

 

Die eindringlichsten Literaturen bilden sich in Bodennähe. Am Rand des Literaturbetriebs, noch außer Reichweite der Kanonisierung durch Preise, Messen, Agenten, entstehen permanent Texte, die überraschen, bewegen und verstören. Es sind Texte, die trotz Allem entstehen, trotz schwieriger sozialer, politischer, persönlicher Situationen, obwohl sich nur mutige unabhängige Verlage für sie interessieren, obwohl keine Zugang zum internationalen Markt in erreichbarer Nähe zu sein scheint. Diese Texte sucht alba.lateinamerika lesen e.V. und bringt sie – trotz Allem – ins Deutsche. Dabei ist die literarische Qualität und das Energiepotenzial der Literatur das, was uns bewegt.

Bei der Zusammenstellung unserer Zeitschrift legen wir Wert auf Diversität auf verschiedenen Ebenen. Neben Lyrik und Prosa ist Raum für thematisch ausgerichtete Rubriken, die sich lateinamerikanischen Avantgarde-Bewegungen widmen („Avantgarde“), vergessene Stimmen wiederentdecken („Wiederentdeckt“), Vermittlerfiguren ehren („Vermittler*innen“), Raum bieten für eine Reflexion der Übersetzung bzw. der Überstzer*innen („Übersetzer*inen“), transversale Verschiebungen, Übertragungen oder Kontakte beobachten („Transfer“), etablierten Autor*innen zuhören („Interview“), ein ausgewähltes literarisches Biotop näher betrachten („Panorama“) und nicht zuletzt blitzlichtartig lateinamerikanische Blicke auf Berlin und deutschsprachige Blicke auf Lateinamerika zulassen („Latínstant“ und „Berlínstant“). Wir berücksichtigen dabei alle Regionen Lateinamerikas und neben dem Spanischen und Portugiesischen auch verschiedene indigene Sprachen. Und nicht zuletzt ist es uns auch ein Anliegen, auf weibliche Stimmen, die im Literaturbetrieb häufiger untergehen als männliche, zu lauschen und hier ein Gegengewicht zu den Tendenzen der Verlagswelt zu setzen. Mit den sorgfältig kuratierten Illustrationen und Fotografien tritt eine bildliche Ebene hinzu. So ist alba.lateinamerika lesen zugleich auch Forum für zeitgenössische Künstler*innen, Fotograf*innen und Illustrator*innen aus Lateinamerika.

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hat Allg. und Vgl. Literaturwissenschaften und anschließend Interdisziplinäre Lateinamerikastudien an der FU Berlin studiert. Ihr Weg führte sie nach Madrid, Buenos Aires und immer wieder Rio de Janeiro. Sie schloss im Herbst 2018 ihren Master erfolgreich ab und ist seitdem als freie Übersetzerin aus dem Englischen, Spanischen und Portugiesischen tätig. Ihre Leidenschaft gilt insbesondere argentinischen Dramen(texten), brasilianischer Lyrik und Performancekunst der Gegenwart, der Felskletterei und ihrer alten Ponystute.

Sarah van der

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ist gelernte Buchhändlerin und hat Literaturwissenschaften und Geschichte in Berlin und Madrid studiert. Ihr Interesse für Lateinamerika und Literaturzeitschriften hat sie nicht nur zu alba.lateinamerika lesen e.V. geführt, sondern ist auch Thema ihrer Doktorarbeit, die sie im Rahmen des mexikanisch-deutschen Graduiertenkollegs “Zwischen Räumen” verfasst. Daneben ist sie in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen tätig und übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche. Sie wohnt mit ihren zwei Kindern und ihrem Mann in Berlin.

Chrisiane Quandt Team alba

Laura

haber

Redaktion

schloss 2016 den weiterbildenden Master Literarisches Übersetzen an der LMU München ab. Anfang 2017 kehrte sie nach Berlin zurück, wo sie im journalistischen und literarischen Bereich arbeitet und sich in der alba-Redaktion engagiert. Seit mehreren Jahren ist sie außerdem Redaktionsmitglied, Autorin und Übersetzerin der Monatszeitschrift Lateinamerika Nachrichten, für die sie insbesondere eine zweisprachige Lyrik-Seite koordiniert. Sie übersetzt aus dem Spanischen, Französischen und Portugiesischen ins Deutsche.

Redaktion

Vorstand

Luisa Donnerberg_Foto.JPG

hat Philosophie, Spanische Philologie und Sozial- und Kulturanthropologie an der Freien Universität Berlin und an der Universidad Mayor Real y Pontificia de San Francisco Xavier de Chuquisaca in Sucre, Bolivien studiert. Im Sommer 2019 schloss sie ihren Master in Philosophie ab. Paralell dazu wirkte sie in der freien Theatergruppe N.A.C.K.T. mit. Sie koordinierte Projekte, ist Mitherausgeberin von Refugees Worldwide (Wagenbach Verlag) und übersetzt nebenher aus dem Spanischen. Zurzeit ist sie beim Berliner Instituto Cervantes verantwortlich für Presse, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

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DIANA

FIGUEROA

Redaktion

Vorstand

hat einen Bachelorabschluss in Philosophie und ist Masterstudentin der Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin. 2018 veröffentlichte sie das Buch "Fealdad, gracia y libertinaje. Estética y modernidad en el pensamiento colombiano [1940-1960]", das das nationale Förderprogramm des Kulturministeriums in Kolumbien gewann. Derzeit beschäftigt sie

sich aus einer postkolonialen Perspektive mit der Frage, wie in musealen und medialen Darstellungen ein gerechterer Wissensaustausch zwischen verschiedenen Epistemologien und Geopolitiken erreicht werden kann. Sie übersetzt aus dem Deutschen ins Spanische. 

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studierte Neuere Deutsche Literatur an der Freien Universität Berlin sowie Philosophie und Germanistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und an der Universität Kopenhagen. Nach dem Studium arbeitete sie als Online-Redakteurin in der Pressestelle der Freien Universität Berlin und war in der Medienresonanzanalyse tätig. Derzeit arbeitet sie am Haus der Kulturen der Welt in der Kommunikation. Seit Juni 2018 ist sie ehrenamtliches Redaktionsmitglied von alba.lateinamerika lesen und übernimmt unter anderem Aufgaben wie Pressearbeit, Lektorat und Veranstaltungsorganisation. Sie übersetzt aus dem Spanischen ins Deutsche.

Rita

gravert

LUISA

DONNERBERG

AMAYA

GALLEGOS

Redaktion

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Inés Noé_edited.jpg
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Nicolas

leon

Douglas

pompeu

Inés
Noé

Redaktion

Redaktion

Redaktion

studiert im letzten Studienjahr hispanoamerikanische Philologie und Volkswirtschaftslehre an der Humboldt-Universität zu Berlin. Er hat als Referent am zweiten World Congress on Undergraduate Research und an der Studentenkonferenz ThesenQuartier teilgenommen. Im Jahr 2018 gehörte er zum Organisationsteam der TEDxHU-Berlin-Veranstaltung. Seit dem gleichen Jahr ist er Redakteur in alba. Gegenwärtig arbeitet er an seiner Bachelorarbeit über den Diskurs der Wirtschaft in den peruanischen Printmedien.

hat Kultur- und Literaturwissenschaften an der Europa-Universität Viadrina und an der Universidad de Buenos Aires studiert.
Seit 2020 ist sie ehrenamtliches Redaktionsmitglied bei alba.lateinamerika lesen und übersetzt aus dem Spanischen.
Sie liebt Literatur, vor allem (avantgardistische) Poesie, Bolaño und Autofiktion. In ihrer Masterarbeit beschäftigt sie sich mit den Crónicas des bolivianischen Schriftstellers Víctor Hugo Viscarra, dessen bislang womöglich einzige ins Deutsche übersetzte und gedruckte Textpassage in der alba#2 erschienen ist.

hat an der Universidade de Campinas, an der Universidade de São Paulo und an der Freie Universität Berlin Sprach- und Literaturwissenschaften studiert. Gerade ist er als Literaturübersetzer und Autor tätig. Er übersetzte ins Portugiesische die erste Auswahl von Kurt Schwitters Gedichte in Brasilien, Regentonnenvariationen (2014) von Jan Wagner und Wanderungen mit Robert Walser (1957) von Carl Seelig. Eine seiner Erzählungen ist in Lingua Franca (Art In Flow, 2019) erschienen. Momentan hat er Kopf und Obdach in Berlin und arbeitet gerade an einer Anthologie der deutschsprachigen Lyrik der Gegenwart. http://glaspo.tumblr.com

Laura Habe Team alba

CHRISTIANE

QUANDT

Vorstand

hat an der Universität Mainz Übersetzung studiert und war bis 2015 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FU Berlin. Sie arbeitet in Teilzeit am Berliner Zentrum für Kinder- und Jugendliteratur LesArt und übersetzt Lyrik, Prosa und Essay aus dem Spanischen und Portugiesischen. Zu ihren Übersetzungen zählen die Romane Das Margeritenkloster von Lucero Alanís (Ripperger & Kremers, 2017), Drei Verräterinnen von Esther Andradi (KLAK, 2018), der Lyrikband Der Hammer von Adelaide Ivánova (materialien, 2019) und der Erzählband Skalen von César Vallejo (Reinecke & Voß, 2020). Sie lebt als Übersetzerin, Autorin und Herausgeberin in Berlin. www.christiane-quandt.de